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Glossar rund um Traum und Traumtagebuch

Begriffe von MILD über REM-Schlaf bis Traumzeichen, kurz erklärt.

Traumtagebuch
Ein Heft, Buch oder digitales Dokument, in dem Träume unmittelbar nach dem Aufwachen festgehalten werden. Es dient der Verbesserung der Traumerinnerung, dem Erkennen wiederkehrender…
Luzider Traum (Klartraum)
Ein Traum, in dem der Träumende während des Traums bemerkt, dass er träumt. In vielen Fällen lässt sich der Traum dann teilweise bewusst steuern.…
Traumerinnerung
Die Fähigkeit, sich nach dem Aufwachen an Träume zu erinnern. Sie ist trainierbar und verbessert sich durch das regelmäßige, unmittelbare Aufschreiben von Träumen.
Traumzeichen
Wiederkehrende Elemente in den eigenen Träumen, etwa bestimmte Orte, Personen oder unlogische Details. Im Traumtagebuch markiert, können sie im Traum zum Auslöser der Bewusstheit…
MILD-Technik
Mnemonic Induction of Lucid Dreams, eine von Stephen LaBerge entwickelte Technik zum luziden Träumen. Vor dem Einschlafen wird die Absicht wiederholt, im nächsten Traum…
WBTB
Wake Back to Bed, eine Technik, bei der man nach etwa fünf bis sechs Stunden Schlaf kurz aufwacht, wach bleibt und dann wieder einschläft,…
WILD
Wake Initiated Lucid Dream, eine fortgeschrittene Technik, bei der man aus dem Wachzustand heraus direkt und bei Bewusstsein in einen Traum übergeht. Gilt als…
DILD
Dream Initiated Lucid Dream, ein trauminduzierter Klartraum, bei dem der Träumende innerhalb eines laufenden Traums bemerkt, dass er träumt. Reality Checks und Traumzeichen führen…
Reality Check
Ein Realitätstest im Wachzustand, etwa das Zählen der Finger oder das zweimalige Lesen eines Textes, um zu prüfen, ob man träumt. Zur Gewohnheit gemacht,…
REM-Schlaf
Die Rapid-Eye-Movement-Schlafphase, in der die meisten erinnerbaren Träume auftreten. Sie wiederholt sich mehrmals pro Nacht und wird gegen Morgen länger, weshalb Morgenträume oft am…
Imagery Rehearsal
Eine in der Psychotherapie eingesetzte Methode gegen wiederkehrende Albträume, bei der der Albtraum aufgeschrieben und seine Handlung bewusst in eine weniger belastende Version umgeschrieben…
Traumdeutung
Der Versuch, Träumen eine Bedeutung zuzuschreiben. Eine wissenschaftlich gesicherte Deutung mit festen Symbolbedeutungen gibt es nicht; die persönliche Bedeutung erschliesst sich individuell. Das Traumtagebuch…
Schlafhygiene
Gewohnheiten und Bedingungen, die guten Schlaf fördern, etwa regelmäßige Schlafzeiten, eine ruhige, dunkle Umgebung und der Verzicht auf helles Display-Licht vor dem Schlafen. Gute…
Affirmation
Ein bewusst wiederholter Leitsatz, etwa vor dem Einschlafen. In der MILD-Technik wird die Absicht, im Traum bewusst zu werden, als Affirmation wiederholt.
Traumkontrolle
Die Fähigkeit, im luziden Traum Handlungen, Umgebung oder Ereignisse bewusst zu beeinflussen. Sie gelingt unterschiedlich gut und lässt sich mit Übung ausbauen.
Präkognitive Träume
Der volkstümliche Glaube an vorausschauende Träume. Wissenschaftlich sind vorausschauende Träume nicht belegt; wiederkehrende Übereinstimmungen erklären sich meist durch selektive Erinnerung und die Vielzahl geräumter…
Schlafparalyse
Ein Zustand beim Ein- oder Aufwachen, in dem der Körper vorübergehend bewegungsunfähig ist, während das Bewusstsein wach ist. Kann bei WILD-Versuchen auftreten und ist…
Hypnagogie
Der Übergangszustand zwischen Wachsein und Schlaf beim Einschlafen, oft begleitet von bildhaften Wahrnehmungen. Bei der WILD-Technik wird dieser Zustand bewusst genutzt.
Dreamsigns
Englischer Begriff für Traumzeichen, geprägt in der Klartraum-Forschung um Stephen LaBerge. Bezeichnet die persönlichen, wiederkehrenden Merkmale, die den Traum als solchen verraten.